Düngerpreise im Blick: K+S steigt auf Hoch seit April 2023

Die Rally im Zuge des Iran-Krieges geht am Freitag bei K+S weiter.
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Die Titel werden von der Annahme beflügelt, dass der Krieg möglicherweise die Düngerpreise erhöht. Das in der Spitze 4,5 Prozent hohe Plus trieb die Aktien an diesem Freitag mit 18,65 Euro auf das höchste Niveau seit April 2023. Später notieren die Aktien noch zeitweise 0,67 Prozent höher bei 17,96 Euro.
Seit November schon zeigen die Aktien eine starke Entwicklung, die am Vortag nochmals Schwung holte nach den Jahreszahlen, die mit einem guten Ausblick einhergingen. Fast 15 Prozent hatten die Titel am Donnerstag schon zugelegt.
Der Citigroup-Experte Sebastian Satz erklärte am Vortag, dass sich rund zehn Prozent der weltweiten Kaliproduktionskapazität in der Golfregion befänden. Die Schließung der Straße von Hormus stelle vor allem ein erhebliches Risiko für die weltweite Verfügbarkeit von Schwefel dar - ein wichtiger Rohstoff für verschiedene Spezialdünger, der bei K+S im Kalidünger schon von Natur aus enthalten sei. Daher geht er davon aus, dass höhere Weltmarktpreise für Schwefel bei den Kasselern zu einem Vorteil werden. Der Experte erwähnte außerdem, K+S habe für dieses Jahr 70 Prozent seines Energierisikos abgesichert und plane, höhere Logistikkosten an seine Kunden weiterzureichen.
/tih/jha/
FRANKFURT (dpa-AFX)
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