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16.05.2018 06:47
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Expansion: Tesla geht weiteren Schritt in Richtung China

Bye bye USA?: Expansion: Tesla geht weiteren Schritt in Richtung China | Nachricht | finanzen.net
Bye bye USA?
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Der Elektroautobauer Tesla will seine weltweite Präsenz weiter ausbauen und nimmt Kurs auf das Land des Lächelns.
Der E-Autobauer Tesla macht immer wieder Schlagzeilen. Doch diesmal stehen nicht Produktionsprobleme, neue Modelle oder ein Tweet von CEO Elon Musk im Mittelpunkt, sondern die Registrierung eines neuen Unternehmens in Shanghai.

Tesla Shanghai durch Tochtergesellschaft registriert

Am Montag gab die staatliche Datenbank für Unternehmen Chinas auf ihrer Webseite bekannt, dass Tesla einen neuen Konzern registriert hat: "Tesla Shanghai Co. Ltd.". Laut MarketWatch sei das Unternehmen in Pudong, einem Bezirk von Shanghai, ansässig. Der Wert des Konzerns werde auf umgerechnet rund 15,8 Millionen US-Dollar beziffert, wie Bloomberg berichtet. Die Registrierung erfolgte jedoch nicht über die Tesla Inc. mit Sitz im US-amerikanischen Palo Alto, sondern über eine Tochtergesellschaft in Hongkong. Tesla Shanghai dürfte jedoch nicht nur als Vertriebs-Konzern für die Modelle des Autobauers dienen, sondern insbesondere für den Bau einer neuen Fabrik registriert worden sein. Zu Tesla Shanghai wurde bisher keine öffentliche Stellungnahme durch den E-Autobauer veröffentlicht.

Pläne im Vorfeld bekannt

Schon im vergangenen Jahr brodelte die Gerüchteküche: So berichtete das "Wall Street Journal" im Oktober von einer Einigung mit der städtischen Verwaltung von Shanghai. Schon damals deutete das Blatt an, dass die geplante Fabrik die erste außerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika sein dürfte. Shanghai dürfte ebenso als Standort mit Bedacht gewählt worden sein, schließlich ist der Stadtteil Pudong eine Freihandelszone. Das ergibt Vorteile wie Steuererleichterungen, weniger Bürokratie (was gerade für ein US-amerikanisches Unternehmen von Belang sein dürfte) und Zollfreiheit.

Vermutlich agiert Tesla auch in Zukunft allein

Für ausländische Autobauer ist es bei der Produktion in China gang und gäbe mit einem heimischen Partner zusammenzuarbeiten, denn sonst müssten sie - ohne Steuer- und Zollvorteile und Joint-Venture - mit Importsteuern in Höhe von 25 Prozent rechnen. Doch dass Tesla Shanghai alleinig unter der Hongkong-Tochter des Unternehmens registriert ist, lässt darauf schließen, dass der Konzern unter Elon Musk den Weg im Land des Lächelns ohne Partner beschreiten will. Auch der Standort Pudong als Freihandelszone spricht dafür. Hintergrund könnte die Sorge sein, dass ein Joint-Venture-Partner Tesla-Technologie für sich verwenden, oder Informationen dazu weitergeben könnte.

Neue Gigafactory nicht Musks einzige Baustelle

Doch die angeblich geplante neue Gigafactory in Shanghai ist nicht die einzige Baustelle, um die sich Tesla-Chef Musk derzeit kümmern sollte. Schließlich steckt der Konzern weiterhin tief in den roten Zahlen und die Produktion läuft nicht wie gewünscht. Hinzu kommen personelle Abgänge - wenn zum Teil auch nur auf Zeit. Doch Musk möchte den Konzern nun scheinbar in ruhigere Fahrwasser bringen und hat angeblich erst in dieser Woche firmenintern eine grundlegende Umstrukturierung angekündigt.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Hattanas Kumchai / Shutterstock.com, Katherine Welles / Shutterstock.com, Dongliu / Shutterstock.com, Justin Sullivan/Getty Images

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