01.06.2022 06:28

Aktiengurus: Die Strategien der Großen wie Warren Buffett & Co.

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Amerikas legendäre Investoren, allen voran Warren Buffett, nutzen die Börsenturbulenzen für langfristige Investments. Was sich in ihren Depots derzeit tut.
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€uro am Sonntag
von J. Billina und K. Schachinger, Euro am Sonntag

Es sind schwierige Zeiten an den Börsen. Heftigen Talfahrten folgten zuletzt kurze Erholungsphasen. Investoren an der Wall Street, aber auch in Frankfurt sehen mit Sorge den Kampf der US-Zentralbank gegen die Inflation. Sie zwingt die Fed zu Zinserhöhungen. Krieg, steigende Preise und Konjunktursorten prägen die Stimmung und führten zum schlechtesten Jahresstart an der Wall Street seit vielen Jahren. Die Atmosphäre erinnert viele an schlechte Börsenjahre wie 2008, als die Finanzkrise die Märkte im Griff hatte, oder an die Zeit des Dotcom-Crashs um die Jahrtausenwende. Denn anhaltende Engpässe bei Halbleitern, Rohstoffen und in der Warenlogistik - inzwischen auch als Folge der verordneten Lockdowns in China - heizen die Nervosität an.

Warren Buffett kauft groß ein

Doch was die Masse der Anleger nervös macht, spornt einige Profis erst recht zu Käufen an. Investorenlegende Warren Buffett (91) zum Beispiel: Sein Beteiligungskonzern Berkshire Hathaway kauft seit Jahresbeginn im großen Stil. "Sei ängstlich, wenn andere gierig sind, und sei gierig, wenn andere ängstlich sind", ist das Credo des Altmeisters. Mit antizyklischer Strategie hat Berkshire Hathaway seit 1965 eine durchschnittliche jährliche Rendite von knapp 20 Prozent erzielt. Zum Vergleich: Der breite US-Index S & P 500 erreichte in diesem Zeitraum 10,4 Prozent pro Jahr.

Buffetts Leistung ist herausragend. Auffallend ist auch, dass die jüngsten Turbulenzen an den Börsen im Kurs von Berkshire kaum Spuren hinterließen. Die Aktie legte seit Jahresanfang zu, ebenso der Wert der Kapitalanlagen der Holding, die auf 331 Milliarden Dollar taxiert werden. 2021 verfügte Berkshire Hathaway in der Spitze über 150 Milliarden Dollar Reserven. So können es sich Buffett und sein Team leisten, in der Krise auf Großeinkauf zu gehen.

Die Redaktion von €uro am Sonntag hat bei Buffett und anderen Top-Investoren anhand aktueller Pflichtmitteilungen an die US-Börsenaufsicht SEC analysiert, wie die Profis in der Krise gehandelt haben. Hintergrund ist die Regel, dass Vermögensverwalter mit mehr als 100 Millionen Dollar Anlagekapital von der SEC verpflichtet werden, alle Änderungen in ihrem Portfolio zu veröffentlichen.

Im gegenwärtig schwierigen Markt sind diese Dokumente für Privatanleger besonders wertvoll. Sie offenbaren die Züge, mit denen Profis wie Buffett oder Hedgefondsmanager Daniel Loeb ihre teils beeindruckenden Renditen erzielen. Auch Loebs Hedgefonds Third Point, in Europa als meinungsstarker Großaktionär bei Nestlé und Shell bekannt, zählt zu den Top-Performern unter Amerikas Investoren-Elite. Third Point lieferte seit 1995 durchschnittlich knapp 17 Prozent Rendite pro Jahr. Die Redaktion hat die Besten der Besten ausgewählt. Sie verwalten jeweils mehr als eine Milliarde Dollar und zählen mit langfristigen jährlichen Renditen von deutlich mehr als zehn Prozent zu den erfolgreichsten Anlegern weltweit.

Warren Buffet

Für eingefleischte Börsianer hat Buf- fets Geburts- und Wohnort Omaha in Nebraska Kultstatus. Wenn seine börsennotierte Holding Berkshire Hathaway, deren Aktie schon viele reich machte, zur Hauptversammlung einlädt, wird die Stadt am Missouri-River zum Woodstock des Kapitalismus. Berkshire-Gründer Buffett selbst wurde zur Legende. "Ich mag Mathe und bin ein zukünftiger Börsenmakler", schrieb der 16-Jährige im Jahr 1946 in das Jahrbuch der Abschlussklasse seiner Highschool. Gegen den Strom schwamm er dabei von Anfang an. Buffett stellte alles auf den Prüfstand, auch die etablierten Investment-Gepflogenheiten der damaliger Wall-Street-Händler. In den 50er-Jahren arbeitete er für Benjamin Graham, den Mitbegründer des Value-Investing. Dieser Ansatz war die Basis des Anlageerfolgs von Berkshire Hathaway. Denn Value-Investoren wollen Qualität kaufen, aber mit einem Abschlag. Als Maßstab für ihre Entscheidung berechnen sie mit fundamentalen Daten wie Umsatz, Gewinn oder Marge den inneren Wert eines Unternehmens - und zahlen regelmäßig weniger.

Der US-Ölkonzern Occidental Petroleum ist so ein günstiges Qualitätsinvestment. Im Februar stieg Berkshire Hathaway mit 750 Millionen Dollar ein. Laut SEC-Unterlagen ist Occidental inzwischen eine der zehn größten Positionen im Berkshire-Portfolio.

Buffett stockte auch beim zweitgrößten US-Ölkonzern Chevron auf, erwarb Aktien des Spieleentwicklers Activision Blizzard und setzt damit auf einen Erfolg der laufenden Übernahme durch Microsoft. Im Technologiesektor stieg Berkshire zudem bei dem günstig bewerteten Urgestein Hewlett-Packard ein und nutzte auch die Kursschwäche der Apple-Aktie. Die Position mit dem weitaus größten Gewicht im Berkshire-Portfolio wurde weiter ausgebaut.

Für viele überraschend ist Buffetts Ausstieg bei Wells Fargo. Die US-Großbank war seit 1989 im Portfolio und zählte zu den Top-Ten-Positionen, genauso wie der Telekomriese Verizon. Experten haben Buffetts Ausstieg bei Verizon richtig vorausgesagt.

Blick hinter die Kulissen

Um günstig an Aktien zu kommen, setzen die Berkshire-Manager regelmäßig Buffetts Renomée als Hebel ein. Auch in außergewöhnlichen Situationen, etwa während der Finanzkrise 2009 bei Goldman Sachs und beim Rückversicherer Munich Re. Oder im März bei der Offerte für den US-Versicherer Alleghany, der von der Kirby-Familie kontrolliert wird. Berkshire bot für den Kauf 11,6 Milliarden Dollar Cash, einen Aufschlag von 26 Prozent auf den Buchwert des Unternehmens für 2021. Aus Sicht von Value-Investoren war es dennoch ein guter Deal. Allerdings sollen die Firmengründer Aktien von Berkshire bevorzugt haben. Wegen des hohen Cash-Bestands hatte Berkshire aber kein Interesse, den Kauf mit Aktien zu finanzieren.

Seine Beziehungen ließ Buffett auch beim Kauf der Occidental-Aktien spielen. Mit dem Einstieg im Februar hatte Berkshire Kaufoptionen für bis zu 83,86 Millionen Aktien erworben - wahrscheinlich zu günstigen Konditionen. Denn Berkshire hatte Occidental 2019 mit einem Kredit über zehn Milliarden Dollar geholfen, den Wettbewerber Anadarko zu übernehmen und eine Offerte Chevrons abzuwehren.

Daniel Loeb

Seine offenen Briefe an Vorstände sind berühmt. Daniel Loebs Schreiben listen regelmäßig und detailliert Mängel in Strategie und Aufstellung des jeweiligen Unternehmens auf, der Hedgefondsmanager hat sie zu einem viel beachteten Markenzeichen entwickelt. "Die Briefe sind wohlüberlegt und voller kluger Wendungen. Loeb argumentiert überzeugend", schrieb das US-Reportage-Magazin "New Yorker". An der Wall Street werden die Botschaften mit Genuss gelesen. Analysten und Hedgefondsmanager übernehmen häufig Argumente des scharfsinnigen Investors.

Bei Shell wird es spannend

Aktienguru Loeb kann nicht nur gut schreiben, er investiert auch höchst erfolgreich. Erst kürzlich erhöhte der Amerikaner den Anteil am britisch-niederländischen Ölkonzern Shell. Kommenden Mittwoch ist auf der Hauptversammlung des Energieriesen damit Spannung garantiert. Loeb drängt auf eine Trennung des Öl- und Gasgeschäfts einschließlich der Raffinerien, um die Bereiche Erneuerbare Energien und Flüssiggas (LNG) in einer eigenen Einheit zu bündeln. Und weil die Metalle Kupfer und Nickel für die grüne Transformation des Energiesektors aus Loebs Sicht unentbehrlich sind, kaufte sich der Investor jüngst auch beim Schweizer Rohstoffhändler Glencore ein.

Loebs Hedgefonds Third Point verwaltet knapp acht Milliarden Dollar Vermögen. Vor Gründung der Firma 1992 arbeitete Loeb in der Private-Equity-Branche, in der Unternehmensfinanzierung für das Musiklabel Island Records und später für verschiedene Investmentbanken. Bei Jefferies etwa analysierte er Firmenpleiten. Später beschäftigte er sich mit der Verwertung von faulen Krediten und stieg in den Handel mit risikoreichen Hochzinsanleihen ein.

Diese Erfahrungen schärften seinen Blick für Risiken in Bilanzen sowie für Fehler in der Unternehmensführung. Häufig beteiligt sich Loeb an Unternehmen, die aus seiner Sicht anders geführt werden oder aufgestellt sein müssten. Scheu vor großen Namen hat der heute 60-jährige Kalifornier nicht.

Tech-Riesen auf der Verkaufsliste

Wohl auch um seine Einstiege bei Shell und Glencore zu finanzieren hat sich der aktivistische Investor zuletzt vor allem aus Tech- und Medienkonzernen zurückgezogen. Bei Amazon, kürzlich noch in den Top Ten von Third Point, wurden mehr als 90 Prozent der Position aufgelöst, bei Microsoft verkaufte Loeb zwei Drittel seines Investments. Alphabet und Walt Disney wurden komplett aufgelöst. Erhöht hat Loeb dagegen seinen Anteil an der Cloudsoftware-Firma Zendesk und in Amerikas Energiesektor bei dem Gaselieferanten EQT Corporation. Energiekonzerne können höhere Kosten aktuell leicht weitergeben. Experten werten die Engagements in dem Sektor deshalb als besonders inflationsgeschützt.

Ron Baron

Ron Baron könnte sich dem gepfleg- ten Nichtstun hingeben. Schließlich ist er 78 Jahre alt, verfügt über ein Privatvermögen von über vier Milliarden Dollar und nennt ein weitläufiges Anwesen auf Long Island sein Eigen. Macht er aber nicht. Was ihn antreibt? Mit klugen Investments dafür zu sorgen, dass Kunden sich Wünsche erfüllen können, etwa das Uni-Studium der Kinder.

Wenn ein Anleger sich dafür bei ihm persönlich bedankt, gebe ihm das ein gutes Gefühl, sagt Baron. Die finanziellen Spielräume seiner Kunden hat er im Laufe der Jahre kräftig erweitert und so seinen Ruf als Guru begründet. Seine Markteinschätzungen sind gefragt. Mit 100.000 US-Dollar gründete der Profianleger im Jahr 1982 Baron Capital Management. Heute verwaltet die Gesellschaft 56 Milliarden Dollar Vermögen. 18 renditestarke Publikumsfonds stehen US-Anlegern zur Auswahl. Flaggschiff ist der acht Milliarden Dollar schwere Baron Partners Fund.

Er erzielte seit Auflegung im Januar 1992 im Schnitt 16 Prozent jährliche Rendite. Alle Baron-Fonds werden nach der gleichen, relativ einfachen und vielleicht gerade deshalb erfolgreichen Philosophie gemanagt. Jeder Kaufentscheidung muss ein intensiver Analyseprozess vorausgehen. Im Zentrum stehen Firmen mit soliden Bilanzen und hohen freien Cashflows.

Renditebringer Elon Musk

Auch Unternehmen, die von außergewöhnlichen Managern geführt werden, qualifizieren sich für das Portfolio. Wie etwa Elon Musk. "Wir haben mit Tesla schon viel Geld verdient und das werden wir auch weiterhin", sagt Baron. Dass Musk sich nun auch bei Twitter engagiert, kritisiert Baron nicht. Im Gegenteil. Das sei ein guter Deal. Musk könne Tesla, sein Raumfahrtunternehmen SpaceX und Twitter gleichzeitig in eine gute Zukunft führen. Baron traut ihm zu, es zum ersten US-Billionär in der Geschichte zu schaffen.

Titel, in die Baron investiert, bleiben meist lange im Portfolio. Zu seinen Dauerbrennern zählt etwa Hyatt. Baron sieht gute Chancen, dass die Hotelgruppe vor allem in den Schwellenländern noch kräftig zulegen kann. Auch der Berg- und Wintersportbetreiber Vail Resorts ist schon lange fester Bestandteil des Portfolios. Barons Prognose zufolge wird das Unternehmen mit Sitz in Denver in der kommenden Saison die Verkäufe von Skipässen im Vergleich zum Vorjahr steigern.

Trotz der aktuellen Wertverluste - der Baron Partner Fonds gab seit Jahresanfang über 30 Prozent ab - bleibt der Aktienguru gelassen. Er hat wenig am Portfolio verändert. Für die Rückschläge macht er das Marktumfeld verantwortlich und nutzt günstige Gelegenheiten. Baron erhöhte seinen Anteil am brasilianischen Ausbildungsdienstleister für Medizinstudenten, Afya Limited Company, und bei dem Entwickler zellbasierter Therapien MaxCyte. Netflix, Home Depot, Thermo Fisher Scientific und Alibaba stehen auf seiner Liste. Für das richtige Timing hat Baron inzwischen ein gutes Gespür.

Chuck Akre

Von der Hektik der Börsenmetropole New York hat sich Amerikas Aktienguru Chuck Akre vor fast 20 Jahren zurückgezogen. Ähnlich wie Berkshire beeindruckt auch Akre Capital von der Provinz aus mit langfristigen jährlichen Renditen von 14,4 Prozent.

Akre, in Washington D.C. geboren, lebt in Middleburg, einer Kleinstadt in Virginia. Er hat einen Master-Abschluss in englischer Literatur und wollte ursprünglich Medizin studieren, bevor er sich 1968 zum Investmentbanking in New York entschloss. Die Wall Street lebe von Aufregung und Transaktionen und versuche aus Eigennutz, Unruhe zu beflügeln, kritisiert der Profi heute.

Der niedrige, dreibeinige Melkschemel in Akres Büro steht für die Anlagestrategie der Firma. Niedrig, weil ein Portfolio so zusammengesetzt sein sollte, dass es auch von schweren Turbulenzen nicht zerstört werden kann. Die drei kurzen Beine stehen für die Kriterien bei der Firmenauswahl: Der innere Wert, den Akre Capital aus fundamentalen Daten in der Bilanz berechnet, sollte pro Jahr stärker zulegen als der des S & P-500-Index. Wichtig ist außerdem eine aktionärsfreundliche Politik. Entscheidend dafür sind jedoch nicht wie üblich hohe Dividenden und Aktienrückkäufe, sondern die Reinvestitionen der Gewinne, um den Firmenwert zu steigern. Zudem sollten Führungskräfte signifikant am Unternehmen beteiligt sein.

Der wertvolle Zinseszinseffekt

Das dritte und wichtigste Akre-Kriterium ist ein ausgeprägter Zinseszinseffekt der Erträge. Gemeint ist damit, dass Gewinne, die mit soliden Renditen eingefahren werden, in den Ausbau des Geschäfts fließen sollen, um die Margen weiter zu erhöhen.

"Wir reden über Qualitätsunternehmen, deren dauerhafte Wettbewerbsvorteile wir verstehen und messen wollen", sagt Akres Nachfolger John Neff. Gleichberechtigt mit Chris Cerrone steht er seit dem vergangenen Jahr für Akre Capital auf der öffentlichen Bühne. Der Firmengründer hat zwar seine Nachfolge geregelt, arbeitet im Hintergrund jedoch weiter.

Akres langjähriges Investment in den weltweit größten Mobilfunkmastenbetreiber American Tower, die drittgrößte Position im Portfolio, zeigt, worauf es den Profis aus Middleburg ankommt: Die steigende Nutzung und der technische Fortschritt im Mobilfunk bescheren American Tower ohne viel eigenen Aufwand eine hohe Nachfrage. Das Geschäft hat starke Skaleneffekte: mehr Türme, mehr Mieter pro Turm, höhere Turmmieten.

Mit Beteiligungen an den Private- Equity-Konzernen KKR und Brookfield Asset Management ist Akre Capital bei der Umschichtung großer Mengen von Kapital in die Private-Equity-Märkte abseits der Börsen dabei. Neff und Cerrone erwarten, dass große institutionelle Anleger wie Pensionsfonds und Vermögensverwalter wohlhabender Familien langfristig mehr als 50 Prozent ihres Geldes in Private Equity anlegen. Im Jahr 2.000 waren es erst fünf, kürzlich schon 25 Prozent. "Wir reden von mehr als 25 Billionen Dollar, die umgeschichtet werden", sagt Cerrone.

Auffällig ist, dass Akre Capital die Anteile am US-Discounter Dollar Tree verkauft hat. Dabei hatten die Profis Dollar Tree lange Zeit als inflationssicheres Investment angepriesen. Ihre Einschätzung hat sich offenbar geändert.

Bill Nygren

Der Vizepräsident von Oakmark Funds und Chief Investment Officer bei Harris Associate hat viele Abschwünge erlebt. Der 53-Jährige kann 35 dieser Episoden aufzählen, darunter die Technologieblase, den 11. September, die Lehman-Pleite, Staatsschuldenkrise, das Trump-Impeachment, Amerikas Handelskrieg mit China. Investoren mit einem langfristigen Anlagehorizont haben immer gut verdient, beruhigt Nygren nervöse Kunden.

Sein Oakmark Fund lieferte seit 1992 im Schnitt 12,3 Prozent jährlich, mehr als die 10,6 Prozent des S & P 500, des Vergleichsmaßstabs für Amerikas Aktiengurus. Nygren ist wie Buffett Value-Investor. Er steigt bei Unternehmen ein, die mindestens 25 Prozent unter dem von ihm kalkulierten inneren Wert notieren. In fünf bis sieben Jahren nach Kauf sollte der Titel seinen fairen Wert erreichen. In seiner Jugend wollte Nygren Baseball-Profi werden und verfolgte als Zahlen-Freak zunächst die Spielergebnisse in den Tageszeitungen. Dann entdeckte er die Börsenkurse dort und entschloss sich später für das Investmentbanking.

Aktiver als in ruhigen Börsenphasen

In den vergangenen Wochen haben sich viele der Favoriten auf Nygrens Kaufliste verbilligt und notieren unter dem vom Aktienguru ermittelten inneren Werten. Und Nygren handelt mehr als in ruhigen Börsenphasen.

BorgWarner ist einer seiner Favoriten. Der Automobilzulieferer produziert Elektromotoren, Wechselrichter und Batteriemanagement-Systeme für eine Vielzahl von Autoherstellern in den USA, Europa und China. Auch die Tochter der Deutschen Telekom, T-Mobile US, wurde in die Portfolio des Oakmark Funds aufgenommen. T-Mobile US ist beim 5G-Mobilfunk der führende Anbieter in Amerika. "Wir investieren auch in Aktien, denen wir zutrauen, ihren Wert mindestens doppelt so stark zu steigern wie der Markt", so Nygren.




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