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aktualisiert: 26.08.2019 22:34
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DAX beendet Sitzung freundlich -- US-Börsen steigen -- Handelsstreit: China und USA bereit für neue Verhandlungen -- ifo-Index fällt weiter -- Goldpreis auf Höhenflug -- Wirecard, Vonovia im Fokus

Ex-VW-Chef Ferdinand Piëch verstorben. Iran stellt Europäern Bedingung: Wir wollen nur Öl verkaufen. KKR sichert sich beträchtliche Beteiligung an Axel Springer. Trump: Hoffe auf "guten und fairen" Deal mit der EU. Milliardendeal: Celgene verkauft Rechte an Schuppenflechte-Mittel an Amgen. UBS und Deutsche Bank haben angeblich Allianz im Investmentbanking geprüft.

Marktentwicklung


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Der heimische Markt zeigte sich am Montag angesichts von Entspannungssignalen im Handelsstreit mit grünen Vorzeichen.

Der DAX startete mit einem minimalen Plus in den Tag und konnte nach kurzzeitigen Verlusten wieder auf zuletzt 11.658,04 Punkte zulegen - ein Plus von 0,4 Prozent. Der TecDAX eröffnete leichter und konnte sich zum Börsenschluss mit einem marginalen Minus von 0,02 Prozent auf 2.719,99 Punkte knapp behaupten.

Nachdem eine erneute Eskalation im Handelsstreit zwischen den USA und China zuletzt Anleger in den USA und Asien in die Flucht schlug, wurde der heimische Markt am Montag durch Meldungen gestützt, die Handelsgespräche würden bald fortgesetzt. Eine Einigung scheint also noch immer möglich. "Einmal mehr sorgt Donald Trump für einen Stimmungsumschwung am Aktienmarkt. Die Anleger nehmen heute jeden Hoffnungsschimmer dankbar auf", meinte Thomas Altmann von QC Partners gegenüber der dpa.

Konjunkturseitig fiel der ifo-Index auf den niedrigsten Stand seit November 2012. Dies zeigte am deutschen Markt jedoch wenig Auswirkungen. "Vor diesem Hintergrund wird sich die Europäische Zentralbank in ihrem Vorhaben bestätigt sehen, auf der kommenden Ratssitzung ein Maßnahmenpaket zur Lockerung der Geldpolitik zu beschließen", spekulierte Helaba-Volkswirt Ulrich Wortberg gegenüber der Deutschen Presseagentur.

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An den europäischen Börsen ging es am Montag bergauf.

Der EuroSTOXX 50 startete zunächst im Minus, konnte anschließend jedoch die Vorzeichen wechseln und um 0,4 Prozent höher bei 3.348,84 Zählern in der Gewinnzone aus dem Handel gehen.

An den Aktienmärkten in Europa zeigten sich Anleger angesichts von Entspannungssignalen im US-chinesischen Handelsstreit optimistisch. Während am vergangenen Freitag die Meldung, China würde neue Strafzölle auf US-Importe erheben, woraufhin die USA mit Gegenmaßnahmen nachzogen, die Kurse drückten, glättete die Nachricht, beide Parteien würden den Dialog wieder aufnehmen, am Montag die Wogen.

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Nach dem Wochenende griffen Anleger an den US-Börsen zu.

Der Dow Jones eröffnete den Handel mit einem Zuschlag und legte auch anschließend um letztlich 1,06 Prozent auf 25.901,74 Indexzähler zu. Auch das Techbarometer NASDAQ Composite konnte zum Erklingen der Startglocke zugewinnen und das Plus auf 1,32 Prozent und damit 7.853,74 Punkte ausweiten.

Angetrieben wurde die Aufwärtsbewegung an der Wall Street einmal mehr durch Entspannungssignale im US-chinesischen Handelsstreit. Nachdem es am Freitag noch zu massiven Ausverkäufen an der Wall Street gekommen war, sorgten am Montag Meldungen über die Gesprächsbereitschaft der beiden Parteien für Zuversicht am Markt. "Es ist das erste Mal, dass ich sehe, dass sie wirklich eine Vereinbarung schließen wollen. Wir werden sehen, was passiert. Aber ich glaube, wir werden eine Vereinbarung schließen", so US-Präsident Trump im Rahmen des G7-Gipfels.

Vorbörslich veröffentlichte Konjunkturdaten wirkten sich dagegen kaum auf das Börsengeschehen aus. Die Aufträge für langlebige Wirtschaftsgüter waren besser ausgefallen als von Experten erwartet.

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Die asiatischen Börsen verbuchten am Montag kräftige Verluste.

Der japanische Leitindex Nikkei büßte letztlich 2,17 Prozent auf 20.261,04 Punkte ein.

Der Shanghai Composite verlor derweil 1,17 Prozent auf 2.863,57 Zähler, während der Hang Seng in Hongkong 1,91 Prozent auf 25.680,33 Einheiten abgab.

Aufgrund der erneuten Eskalation im sino-amerikanischen Handelsstreit kam es an den asiatischen Börsen am Montag zu massiven Abgaben. Am vergangenen Freitag verkündete zunächst China, neue Strafzölle auf US-amerikanische Importe zu erheben, woraufhin US-Präsident Donald Trump seinerseits nachzog.

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