aktualisiert: 17.05.2018 22:05
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DAX schließt mit Gewinnen -- Wall Street geht tiefer aus dem Handel -- Walmart schlägt Erwartungen -- LEONI, Ceconomy, Merck, RTL, Wells Fargo im Fokus

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Bund einigt sich mit Daimler und Telekom im Toll-Collect-Streit. Cisco steigert Umsatz erneut - Lahmer Ausblick belastet. Morgan Stanley wird immer pessimistischer in Bezug auf die Entwicklung der Tesla-Aktie. BMW-Spitze gesteht Diesel-Fehler ein. EU bietet USA im Handelsstreit Kompromiss an. Italo-Banken unter Druck.

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Der deutsche Aktienmarkt verbuchte am Donnerstag Gewinne.

Der DAX startete leicht unterhalb der 13.000-Punkte-Marke. Im Verlauf kämpfte er sich deutlich in die Gewinnzone und schloss bei einem Plus von 0,91 Prozent auf 13.114,61 Punkten. Der TecDAX war mit einem leichten Abschlag gestartet, ging aber bei 2.804,96 Punkten mit 0,83 Prozent Zuschlägen aus dem Handel.

Ein wenig Rückenwind lieferte die aktuelle Euro-Schwäche, auch wenn die Gemeinschaftswährung am Donnerstag eine leichte Erholungstendenz aufwies, nachdem es am Vortag kräftig abwärts gegangen war. Gebremst wurde der Markt hingegen zunächst vom Zinsanstieg: Die zehnjährige US-Rendite stieg am Morgen weiter auf 3,10 Prozent. Den Handelsstreit zwischen den USA und Europa sowie China behielten Anleger aber genauer im Auge.

Sorgen machten sich viele Investoren zudem um eine sich abzeichnende populistische Regierung in Italien. Das rückte italienische Anleihen in den Fokus, deren Renditen in Richtung 2,5 Prozent steigen könnten. Zwischenzeitlich lagen diese bereits bei 2,11 Prozent.

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Die Anleger an den europäischen Märkten zeigten sich im Donnerstagshandel unentschlossen.

Der EuroSTOXX 50 eröffnete kaum verändert bei 3.562,24 Punkten und knüpfte damit an seine zurückhaltende Vortagesperformance an. Im frühen Handel schaffte der Index den Sprung ins Plus, bis er zum Handelsschluss einen Gewinn von 0,82 Prozent bei 3.592,18 Zählern auswies.

Die Unsicherheit im Handelsstreit zwischen den USA und der EU ließen auch europäische Anleger zunächst vorsichtig agieren. Hinzu kam die anhaltende Unsicherheit über die Regierungsbildung in Italien, die italienische Anleihen bewegte.

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Die Wall Street präsentierte sich im Donnerstagshandel mit Zurückhaltung.

Der Dow Jones startete kaum verändert in den Börsentag und präsentierte sich im weiteren Verlauf sehr unentschlossen. Zur Schlussglocke stand das Börsenbarometer schließlich 0,22 Prozent tiefer bei 24.713,98 Punkten. Der NASDAQ Composite konnte sich am Donnerstag ebenfalls nicht für eine klare Richtung entscheiden. Bis Handelsschluss musste er letztendlich 0,21 Prozent auf 7.382,47 Zähler abgeben.

Die als psychologisch wichtig geltende Marke von drei Prozent bei der Rendite der zehnjährigen Staatsanleihen blieb gemeinsam mit aktuellen Wirtschaftsdaten im Fokus der Anleger.

Zudem verbreiteten sich geopolitische Sorgen erneut: Der erst eingeleitete Friedensprozess zwischen den USA und Nordkorea könnte bereits auf der Kippe stehen. Daran reihten sich Bedenken wegen des Handelsstreit zwischen den USA und Europa sowie China.

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Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich am Donnerstag uneinheitlich.

Der Nikkei 225 konnte sein Vortagesminus wieder ausgleichen und am Donnerstag Gewinne einfahren: Er ging 0,53 Prozent fester bei 22.838,37 Punkten in den Feierabend. Positiv wirkte sich dabei aus, dass im April die Industrieproduktion in der weltgrößten Volkswirtschaft den dritten Monat in Folge zugelegt hat. "Für Japan wird die wachsende Zinsdifferenz wahrscheinlich einen schwächeren Yen zur Folge haben und das wäre ein Plus für japanische Aktien", so ein Marktstratege.

Rote Vorzeichen wurden hingegen vom chinesischen Festland gemeldet, wo der Shanghai Composite schwächer notierte und zum Handelsende ein Minus von 0,48 Prozent auf 3.154,28 Zählern auswies. Ebenfalls in der Verlustzone schloss der Hang Seng in Hongkong, er gab 0,54 Prozent auf 30.942,15 Punkte ab.

Überraschend schwach ausgefallene März-Daten zu den Aufträgen im japanischen Maschinenbau belasteten nicht. Die Daten galten als notorisch volatil. Überdies ergab eine Umfrage unter Branchenmanagern, dass diese im zweiten Kalenderquartal eine deutliche Zunahme der Aufträge in der Kernrate erwarten. Beobachter sprachen daher von einem intakten Erholungstrend der Maschinenbaubranche.

Im Fokus blieben weiter die Renditen am US-Anleihemarkt, da sie eine Investition in Aktien unattraktiver machen können. Zudem bremsten auch der Handelsstreit zwischen den USA und China sowie der Iran- und Koreakonflikt.

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