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aktualisiert: 19.07.2019 23:02
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DAX geht etwas fester ins Wochenende -- Dow Jones im Minus -- Wirecard: Zusammenarbeit mit Aldi -- Zipse wird neuer BMW-Vorstandschef -- Software AG, Bayer, Sartorius, Microsoft, Boeing im Fokus

Pfeiffer Vacuum passt Prognose nach Quartalszahlen an. American Express meldet Gewinnsprung. Ex-Automanager Ghosn reicht Klage gegen Nissan und Mitsubishi ein. NORMA passt Jahresprognose an. Heidelberger Druck-Aktien setzen Kurseinbruch fort. AB InBev verkauft Australien-Geschäft. Munich Re erzielt Milliarden-Gewinn.

Marktentwicklung


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Vor dem Wochenende wurden Anleger wieder vorsichtiger.

Der DAX eröffnete zwar mit einem kräftigen Aufschlag, konnte diesen aber nicht halten. Letztendlich wies er ein Plus von 0,26 Prozent bei 12.260,07 Zählern aus. Der TecDAX konnte seine anfänglichen Gewinne dagegen ausbauen. Er ging 0,98 Prozent fester bei 2.866,58 Punkten ins Wochenende.

Nachdem aus den USA und Asien positive Vorgaben kamen, wurde im frühen Handel auch der heimische Markt gestützt. Erneute Zinshoffnungen, ausgelöst durch den Fed-Präsidenten New Yorks, verliehen dem Markt Schwung. Allerdings hatte die New Yorker Fed im Nachgang die Aussagen ihres Präsidenten etwas entschärft, weswegen die Gewinne ab Mittag zu bröckeln begannen.

Auf Unternehmensseite stand die Software AG mit einer gesenkten Umsatzprognose im Blick der Anleger. Darüber hinaus bestimmte BMW mit Oliver Zipse einen neuen Vorstandeschef. Auch Sartorius legte Zahlen vor.

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An den europäischen Börsen übernahmen die Bären das Ruder.

Der EuroSTOXX 50 startete die Sitzung mit grünen Vorzeichen, rutschte dann jedoch moderat in die Verlustzone. Er ging 0,08 Prozent tiefer bei 3.480,18 Einheiten ins Wochenende.

Nachdem am Morgen noch Zinssenkungsfantasien aus den USA für Auftrieb gesorgt hatten, wurde die Stimmung der Anleger zusehends pessimistischer. Grund hierfür war, dass die New Yorker Fed die Aussagen ihres Präsidenten relativiert hatte. Präsident Williams habe nicht andeuten wollen, dass die US-Notenbank diesen Monat eine große Zinssenkung vornehmen könnte, sagte ein Sprecher laut Dow Jones Newswires.

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Am Freitag rutschte die Wall Street nach anfänglichen Gewinnen zum Handelsschluss ins Minus.

Der Dow Jones verabschiedete sich mit einem Minus von 0,25 Prozent auf 27.154,20 Punkte ins Wochenende. Der NASDAQ Composite rutschte deutlich stärker ab und verlor 0,74 Prozent auf 8.146,49 Einheiten.

Der kurze Traum einer großen Zinssenkung fand ein abruptes Ende. Kursierten am Donnerstag noch Spekulationen über einen Schritt nach unten um 50 statt nur 25 Basispunkte, wurden die Teilnehmer am Freitag ernüchtert. Ein Sprecher der Fed von New York wies die Interpretation zurück, sein Chef habe sich in einer Rede für einen solchen "großen" Zinsschritt Ende Juli starkgemacht.

Neue Entwicklungen im Irankonflikt trieben die Ölpreise wieder nach oben. Die iranischen Revolutionsgarden haben einen britischen Tanker in der Straße von Hormus festgesetzt. Der Tanker habe gegen "internationale maritime Regeln" verstoßen, hieß es auf der offiziellen Website der Revolutionsgarden. Am Donnerstag hatten die USA den Abschuss einer iranischen Drohne über der Straße von Hormus gemeldet. Teheran bestritt dies allerdings. Iran habe keine Drohne verloren, sagte Vize-Außenminister Abbas Araghschi. Der Preis für ein Barrel US-Leichtöl der Sorte WTI gewann im späten Geschäft 1,5 Prozent auf 56,13 Dollar. Brent stieg um 2,0 Prozent auf 63,19 Dollar.

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Die asiatischen Aktienmärkte konnten am Freitag kräftige Gewinne verbuchen.

Der japanische Leitindex Nikkei stieg schlussendlich 2 Prozent auf 21.466,99 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland konnte der Shanghai Composite 0,79 Prozent zulegen auf 2.924,20 Zähler, während der Hang Seng in Hongkong ebenfalls 1,07 Prozent auf 28.765,40 Einheiten hinzu gewann.

Die gute Stimmung an den Aktienmärkten in Asien wurde einmal mehr von US-Zinssenkungsfantasien genährt. Auch von den US-Börsen kamen positive Vorgaben, die stützten. US-Notenbankpräsident von New York, John Williams, hatte sich für eine schnelle Zinssenkung ausgesprochen und forderte "aggressive" Maßnahmen, was Hoffnungen auf einen großen Zinsschritt schürte. Dabei hätte Williams wohl lediglich von der Theorie gesprochen, was vom Markt jedoch ignoriert wurde.

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19.07.2019
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Nationaler CPI ex. frische Lebensmittel (Jahr)
19.07.2019
01:30
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19.07.2019
01:30
Nationaler VPI ex. Nahrungsmittel und Energie (Jahr)
19.07.2019
01:50
Ausländische Investitionen in japanische Aktien
19.07.2019
01:50
Investitionen in ausländische Anleihen
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AB InBev SA-NV (Anheuser-Busch InBev)87,15
0,48%
AB InBev SA-NV (Anheuser-Busch InBev) Jahreschart
Airbus SE (ex EADS)127,46
-0,44%
Airbus Jahreschart
Allianz202,15
0,05%
Allianz Jahreschart
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-0,02%
Alphabet C (ex Google) Jahreschart
Amazon1641,00
-0,06%
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American Express Co.110,26
1,06%
American Express Jahreschart
Anheuser-Busch InBev S.A.Anheuser-Busch InBev Jahreschart
Aphria5,94
3,13%
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Apple Inc.192,52
0,50%
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0,76%
Aurora Cannabis Jahreschart
Aurubis (ex Norddeutsche Affinerie)37,86
1,23%
Aurubis (ex Norddeutsche Affinerie) Jahreschart
AXA S.A.21,60
-0,18%
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Bayer67,59
0,66%
Bayer Jahreschart
BlackRock Inc.381,05
-0,05%
BlackRock Jahreschart
BMW AG60,75
-0,21%
BMW Jahreschart
Boeing Co.307,20
-0,29%
Boeing Jahreschart
BYD Co. Ltd.4,66
-4,51%
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Canopy Growth Corp24,10
0,19%
Canopy Growth Jahreschart
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0,36%
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0,20%
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0,17%
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Facebook Inc.165,20
-0,83%
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Fortum Oyj20,34
-0,73%
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Fresenius SE & Co. KGaA (St.)44,57
1,24%
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-4,91%
Global Fashion Group (GFG) Jahreschart
Hapag-Lloyd AG53,00
-0,38%
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Heidelberger Druckmaschinen AG1,01
-0,10%
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HEXO3,68
-4,10%
HEXO Jahreschart
Innovative Industrial Properties100,12
-1,50%
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Lockheed Martin Corp.345,10
0,12%
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0,10%
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MorphoSys113,60
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Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG (Munich Re)220,30
-0,14%
Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft Jahreschart
Netflix Inc.268,95
-0,52%
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Nissan Motor Co. Ltd.5,58
1,01%
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NORMA Group SE28,54
-1,04%
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Pfeiffer Vacuum AG132,10
2,24%
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0,83%
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Schlumberger Jahreschart
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Software AG24,53
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Talanx AG38,06
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2,00%
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Toyota Motor Corp.58,28
-0,63%
Toyota Motor Jahreschart
Uniper27,39
-0,29%
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Village Farms10,91
-1,89%
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Walt Disney122,36
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Walt Disney Jahreschart
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