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aktualisiert: 10.08.2018 23:44
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Türkische Währungskrise belastet: DAX geht unter 12.500 Punkten ins Wochenende - Wall Street schließt im Minus -- K+S mit Gewinnwarnung -- Tesla, innogy, Ryanair, Bechtle im Fokus

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Dürr zieht sich aus dem Iran zurück. Kraftfahrtbundesamt nimmt Streetscooter der Post unter die Lupe. US-Krankenversicherer Cigna erhält Rückendeckung für Milliardenübernahme. Bayer stellt in Großbritannien weitere Lagerflächen für Vorräte bereit. Teurer Treibstoff zieht Hapag-Lloyd tiefer in die Verlustzone.

Marktentwicklung


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Am deutschen Aktienmarkt war am Freitag die Luft raus.

Der DAX eröffnete mit einem Verlust von 0,8 Prozent bei 12.574,20 Punkten und baute diesen im weiteren Verlauf noch aus. Bis zum Börsenschluss verlor der deutsche Leitindex 1,99 Prozent und ging mit 12.424,35 Punkten ins Wochenende. m Wochenverlauf drückte ihn dies doch noch deutlich mit etwa 1,5 Prozent ins Minus.
Auch der TecDAX beendete den Tag mit einem Abschlag von 0,84 Prozent bei 2.923,12 Punkten, nachdem er schon zum Start nachgegeben hatte.

Börsianer machten erneut auf den internationalen Handelskonflikt zwischen den USA und China und die saisonale Schwäche während der Sommermonate aufmerksam. Zusätzlich sorgt der rasante Verfall der türkischen Währung Lira für nervöse Stimmung. Händler fürchten, dass sich die Nervosität am Devisenmarkt auf den Aktienmarkt überträgt.

Einem Medienbericht zufolge sorgt sich inzwischen auch die Europäische Zentralbank (EZB) um Bankhäuser mit starkem Engagement in der Türkei. Der Verfall der türkischen Währung könnte zu Systemrisiken führen, so die Befürchtung.

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Die europäischen Börsen wiesen am Freitag hohe Verluste aus.

Der EuroSTOXX 50 startete marginal leichter und rutschte im weiteren Handelsverlauf deutlich tiefer ins Minus. Bis zum Handelsende vergrößerte er seine Verluste um 1,94 Prozent und schloss bei 3.426,28 Zählern.

Die sich zuspitzende Lage in der Türkei sorgte für starke Verunsicherung. Inzwischen untersuchen offenbar sogar die EZB-Bankenaufseher die Verbindungen europäischer Geldhäuser zu dem Land.

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Am Freitag verbuchten die US-Börsen klare Abschläge.

Der Dow Jones hatte bereits schwächer eröffnet und lag zum Handelsschluss weiterhin klar in der Verlustzone, sein Schlussstand: minus 0,77 Prozent bei 25.313,14 Punkten. Auch der NASDAQ Composite gab seit Handelsbeginn deutlich nach. Er beendet den Tag 0,67 Prozent schwächer mit 7.839,11 Punkten.

Angesichts der diplomatischen Verspannungen mit den USA brach die türkische Lira ein. Nun sorgten sich die Anleger, dass sich diese Nervosität am Devisenmarkt auf den Aktienmarkt überträgt. Sie befürchteten, dass sich türkische Kreditnehmer nicht ausreichend gegen einen Kursverfall der heimischen Währung abgesichert haben, so dass nun Zahlungsausfälle bei auf Euro oder Dollar laufenden Krediten drohen. Dies könnte bei einigen Banken zu Problemen führen.

Daneben drückten auch die Sanktionen der USA gegen den Iran, Russland und die Zölle auf chinesche Importe auf die Stimmung.

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Die wichtigsten Börsen in Fernost wiesen am Freitag rote Vorzeichen aus.

In Tokio schloss der Nikkei 225 mit einem Verlust von 1,33 Prozent bei 22.298,08 Punkten. Hier verteuerte sich nach guten BIP-Daten der Yen und lastete auf den Aktienkursen.

Auch in China waren die Anleger zurückhaltend: Der Shanghai Composite stieg bis Handelsende um gerademal 0,03 Prozent auf 2.795,31 Punkte, während der Hang Seng in Hongkong um 0,84 Prozent auf 28.366,62 Zähler fiel.

Von der Wall Street kamen schwache Vorgaben und auch der anhaltende Handelsstreit drückte weiterhin auf die Stimmung der Anleger. Für zusätzliche Unsicherheit sorgten die neuen US-Sanktionsankündigungen gegen Russland.

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