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aktualisiert: 12.09.2019 22:02
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DAX letztlich mit Gewinn -- Wall Street schließt höher -- EZB erhöht Strafzins für Banken, Leitzins unverändert -- TeamViewer-IPO spezifiziert -- Aurora Cannabis, Oracle, Apple, VW im Fokus

Google zahlt in Steuerstreit eine Milliarde Dollar an Frankreich. Trump verschiebt Anhebung von China-Strafzöllen - Berater denken wohl über vorläufigen Deal nach. Banken tagen in Dubai zur Einleitung des Aramco-Underwritings. ams hat potenzielle Käufer für OSRAM-Digitalsparte.

Marktentwicklung


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Der deutsche Aktienmarkt konnte am Donnerstag nach dem EZB-Entscheid höher schließen.

Der DAX begann den Handel mit einem Plus und drehte, nachdem er sich zwischenzeitlich unentschlossen zeigte, letztlich auf grünes Terrain. Er beendete den Handel 0,41 Prozent stärker bei 12.410,25 Punkten. Auch der TecDAX eröffnete den Tag mit einem Gewinn und zeigte sich nach zeitweisen Verlusten wieder mit positiven Vorzeichen. Er wies letztlich einen Aufschlag von 0,31 Prozent bei 2.868,24 Zählern aus.

Alle Augen richteten sich am Donnerstag auf die Europäische Zentralbank. Mario Draghi verkündete, den Einlagezins für Banken von minus 0,4 Prozent auf -0,5 Prozent anzupassen. Der Leitzins verbleibt dagegen auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent. Auch neue Anleihenkäufe sind für den 1. November geplant.

Daneben gab es positive Signale im US-chinesischen Handelsstreit: US-Präsident Trump verkündete jüngst die US-Strafzölle auf chinesischen Waren um zwei Wochen verschieben zu wollen. Dies sei ein "Zeichen des guten Willens", wie er verlautete. Zudem denken Trump-Berater wohl über einen vorläufigen Deal mit China nach.

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Am Donnerstag präsentierten sich die europäischen Börsen nach dem EZB-Zinsentscheid stärker.

Der EuroSTOXX 50 wies zum Börsenstart bereits einen Zuschlag aus und konnte anschließend weiter hinzugewinnen. Er schloss 0,63 Prozent höher bei 3.538,86 Indexpunkten.

Die Blicke der Anleger richteten sich am Donnerstag auf die EZB, wo Mario Draghi verkündete, den Einlagezinsatz für Banken auf minus 0,5 Prozent zu senken. Der Leitzins verbleibt dagegen bei 0,0 Prozent. Ab dem 1. November sollen des Weiteren neue Anleihenkäufe starten.

Darüber hinaus gab es Entspannungssignale im sino-US-amerikanischen Handelsstreit: US-Präsident Trump hat die Strafzölle auf chinesische Importe jüngst um zwei Wochen nach hinten verschoben. Außerdem denken Trumps Berater anscheinend darüber nach, unter bestimmten Voraussetzungen einen vorläufigen Deal mit China einzugehen.

Allerdings fielen Konjunkturdaten aus der Eurozone enttäuschend aus: Die Industrieproduktion im Juli ist wieder einmal gesunken.

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Die US-Börsen zeigten sich am Donnerstag fester.

Der Dow Jones notierte mit einem zwischenzeitlichen Ausflug an die Nulllinie zum Handelsschluss höher. Er schloss mit einem leichten Gewinn von 0,17 Prozent bei 27.183,13 Punkten. Auch der Techwerteindex NASDAQ Composite konnte nach einem stärkeren Start auch im Handelsverlauf zulegen und verabschiedete sich mit einem Plus von 0,3 Prozent bei 8.194,47 Zählern aus dem Handel.

Positive Nachrichten gab es erneut vom US-chinesischen Handelsstreit: US-Präsident Trump kündigte an, die US-Zölle auf chinesische Waren um zwei Wochen zu verschieben. Donald Trump bezeichnete es als eine "Geste des guten Willens". Trumps Berater deken zudem wohl über einen vorläufigen Deal mit China nach.

Währenddessen verkündete die EZB am Nachmittag, den Einlagezins für Banken von minus 0,4 Prozent auf -0,5 Prozent anzupassen. Der Leitzins bleibt auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent.

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An den Börsen in Fernost ging es am Donnerstag mehrheitlich bergauf.

Der japanische Leitindex Nikkei gewann letztlich 0,75 Prozent auf 21.759,61 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland konnte der Shanghai Composite letztlich 0,75 Prozent zulegen auf 3.031,24 Einheiten, während in Hongkong der Hang Seng 0,26 Prozent auf 27.087,63 Zähler abgab.

Für gute Stimmung in Asien sorgte am Donnerstag die Verschiebung von US-Strafzöllen auf chinesische Importe, die von US-Präsident Donald Trump verkündet wurde. Die Verschiebung sei als "Zeichen des guten Willens" gedacht und beläuft sich auf zwei Wochen. Die nächsten Handelsgespräche zwischen den USA und China sollen im Oktober stattfinden.

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Jungheinrich AG22,56
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0,09%
KlöcknerCo (KlöCo) Jahreschart
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