aktualisiert: 21.01.2022 22:47

US-Börsen rutschen deutlich ab -- DAX geht tiefrot ins Wochenende -- Netflix enttäuscht mit Prognose -- Siemens Energy schockt mit Prognosesenkung -- CureVac, Google, Siltronic, Zalando im Fokus

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Schlumberger übertrifft Erwartungen. Total zieht sich nach Militärputsch aus Myanmar zurück. ElringKlinger gibt Jobgarantie bis 2024 an Dettinger Standorten. Airbus kündigt im Streit mit Qatar Airways Vertrag für A321neo. AUTO1-Eigner prüfen koordinierten Aktien-Verkauf nach Kurserholung. secunet 2021 mit Umsatzsprung. Intel will Chip-Werke für 20 Milliarden Dollar in Ohio bauen.
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Zum Abschluss der Börsenwoche gab der deutsche Aktienmarkt kräftig nach.

So eröffnete der DAX schon schwächer und lag auch anschließend tief auf rotem Terrain. Dabei durchbrach er zeitweise gar die 15.500-Punkte-Marke nach unten. Letztlich verabschiedete er sich mit einem Minus von 1,94 Prozent bei 15.603,88 Zählern. Der TecDAX baute seinen anfänglichen Verlust deutlich aus, nachdem er zum Start schon abgegeben hatte. Er ging letztlich 2,4 Prozent tiefer bei 3.504,31 Stellen ins Wochenende.

Die Anleger blieben angesichts der Ungewissheit über das Tempo der geldpolitischen Straffung in den USA nervös und die Märkte ohne klaren Trend: Nach der jüngsten Stabilisierung verzeichnete der deutsche Leitindex am Freitag wieder deutliche Kursverluste. Schon an der Wall Street war es nach einer anfänglichen Erholung wegen der Erwartung einer strafferen Geldpolitik deutlich bergab gegangen.

Zudem verfielen am sogenannten kleinen Verfallstermin Optionen auf Indizes und einzelne Aktien. Zu diesem Termin schwanken die Aktienkurse üblicherweise stark, weil Investoren die Preise derjenigen Wertpapiere, auf die sie Derivate halten, in eine für sie günstige Richtung bewegen wollen.

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Die europäischen Aktienmärkte präsentierten sich am Freitag klar in Rot.

So startete der EuroSTOXX 50 mit einem Minus und vergrößerte dieses im weiteren Handelsverlauf noch beträchtlich. Sein Schlussstand: 4.229,56 Punkte (-1,63 Prozent).

Die steigende Inflation und die Reaktion der Notenbanken darauf blieb das bestimmende Thema auf dem Börsenparkett. Hinzu gesellte sich die Furcht vor einem russischen Einmarsch in der Ukraine.

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Die Anleger in den USA haben am Freitag signifikante Verkäufe getätigt.

Der Dow Jones konnte am letzten Handelstag zeitweise zulegen, fiel aber zum Handelsschluss deutlich zurück und verlor 1,30 Prozent auf 34.265,37 Punkte. Der Techwerteindex NASDAQ Composite zeigte sich erheblich schwächer und brach um 2,72 Prozent auf 13.768,92 Zähler ein.

Die Talfahrt der vergangenen Tage hat sich am Freitag an der Wall Street fortgesetzt. Damit endete eine tiefrote Börsenwoche geprägt von Zinsängsten und geopolitischen Spannungen. Wie schon an den Vortagen hatten leichte Erholungsansätze keinen Bestand, wieder schlossen die Indizes auf Tagestief. Im Handel verwies man auch auf die Baisse bei Netflix.

Je näher die US-Notenbanksitzung in der kommenden Woche rücke, desto mehr steige die Nervosität, hieß es im Handel. Gedrückt wurde die Stimmung unverändert von der Verunsicherung über Tempo und Ausmaß der anstehenden Zinserhöhungen. Hinweise erhofften sich Investoren von der anstehenden Fed-Sitzung. Doch wurde im Handel auch auf die wachsenden Spannungen zwischen Russland und dem Westen im Konflikt um die Ukraine hingewiesen, die Anleger aus risikoreichen Anlagen wie Aktien getrieben hätten. "Das geopolitische Risiko spielt eine Rolle, die Neubewertung der Geldpolitik spielt eine Rolle und die Inflation im Sinne des Kostendrucks. Nimmt man all diese Faktoren zusammen, so ergibt sich eine ziemliche Veränderung", erläuterte Fondsverwalterin Georgina Taylor von Invesco. Ihr klares Fazit: "Die Risikoprämie für Aktien muss steigen".

Die Citigroup verwies indes auf die im Januar deutlich gesunkenen Aufwärtsrevisionen der Ergebniserwartungen bei den Unternehmen. "Der Höhepunkt der Revisionsdynamik könnte ein Katalysator für die Marktschwäche sein", urteilten die Analysten.

Im Technologiesektor knickten Netflix um 21,8 Prozent ein - belastet von einer enttäuschenden Prognose zum Neukundenwachstum. Die Viertquartalszahlen fielen zum Teil besser als erwartet aus, interessierten aber nicht.

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Die Börsen in Fernost wiesen am Donnerstag mehrheitlich rote Vorzeichen aus.

In Japan schloss der Nikkei mit einem Verlust von 0,90 Prozent bei 27.522,26 Punkten. Belastend wirkte hier der festere Yen, da er für Aktien aus dem Exportsektor einen Wettbewerbsnachteil darstellt.

Auf dem chinesischen Festland fiel der Shanghai Composite bis Handelsschluss um 0,91 Prozent auf 3.522,57 Zähler, während der Hang Seng in Hongkong um minimale 0,05 Prozent auf 24.965,55 Einheiten anstieg.

Die Börsen folgten damit den erneut sehr schwachen Vorgaben von der Wall Street, wo es den dritten Tag in Folge abwärts gegangen war. Anhaltende Zinsängste mit Blick auf die US-Notenbank hatten erneut die Anlegerstimmung gedrückt.

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