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aktualisiert: 20.08.2019 22:07
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Dow und DAX gehen schwächer aus dem Handel -- Trump weist Befürchtungen zurück: USA weit von Rezession entfernt -- Milliardendeal: Bayer verkauft Tiergesundheitsgeschäft -- Walt Disney im Fokus

Commerzbank prüft offenbar Filialstreichungen. Südkorea verhängt wegen Abgasmanipulation Geldbuße gegen Volkswagen. Vonovia und Co.: Urteil zur Mietpreisbremse belastet Immobilienwerte. Italienischer Regierungschef Conte kündigt Rücktritt an. BaFin prüft nach Gewinnwarnung möglichen Insiderhandel bei GRENKE.

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Der deutsche Aktienmarkt wies am Dienstag schlussendlich Abschläge aus.

Der DAX startete kaum verändert und kam anschließend, nach einem Abstecher in die Gewinnzone, kaum vom Fleck. Am Nachmittag fiel er dann jedoch auf rotes Terrain zurück und beendete den Tag somit 0,55 Prozent tiefer bei 11.651,18 Punkten. Der TecDAX präsentierte sich nach einem kaum bewegten Start zunächst etwas höher, verbuchte schließlich aber ebenfalls Verluste. So verabschiedete er sich 0,71 Prozent leichter bei 2.732,61 Einheiten in den Feierabend.

Die gestrige Erholung verlangte ihren Tribut. Dennoch scheinen die Aussichten weiter positiv. Thomas Altmann von QC Partners gab gegenüber dpa an, dass der Sprung des DAX über die 200-Tage-Linie am Montag die Stimmung insgesamt aufhelle. Der Experte gab jedoch zu bedenken, dass sich ohne weitere Anschlusskäufe die Lage schnell wieder ändern könne.

Belastend wirkte am Dienstag der Immobiliensektor: Laut einem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts verstößt die Mietpreisbremse nicht gegen das Grundgesetz.

Zudem sei der Markt angesichts des Notenbanksymposiums in Jackson Hole wohl schon in den Wartemodus übergegangen, vermutete Analyst Craig Erlam vom Londoner Broker Oanada. "Wieder mal hängt alles davon ab, was Jerome Powell zu den Zinsen sagt und ob er die hohen Erwartungen an den Märkten erfüllen kann", sagte Erlam mit Blick auf die Rede des Fed-Chefs.

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An Europas Börsen setzte sich am Dienstag im Verlauf eine leichtere Tendenz durch.

Der EuroSTOXX 50 pendelte nach einer wenig bewegten Eröffnung um die Nulllinie, bevor er sich im weiteren Handelsverlauf dann schwächer zeigte. Zum Handelsende stand ein Minus von 0,56 Prozent bei 3.350,23 Zählern an der Kurstafel.

Da anderweitige Impulse derzeit Mangelware sind, lenken Anleger nun wieder den Blick auf politische Entwicklungen. In Italien hat Ministerpräsident Giuseppe Conte in seiner mit Spannung erwarteten Rede seinen Rücktritt angekündigt und das Ende der Regierungskoalition aus populistischer Fünf-Sterne-Bewegung und rechtsradikaler Lega erklärt. Wie es nun weitergeht, ist unklar. Daneben rückt aber auch der Brexit wieder in den Mittelpunkt. Hinzu kommt, dass im weiteren Wochenverlauf das Treffen der US-Notenbank Fed in Jackson Hole auf der Agenda steht. Am Freitag liegt der Fokus dann auf der erwarteten Rede von Jerome Powell, dem obersten Währungshüter der Vereinigten Staaten von Amerika.

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Die Wall Street präsentierte sich am Dienstag mit roten Vorzeichen.

Der Dow Jones büßte zum Erklingen der Startglocke bereits an Wert ein und baute diese Verluste weiter aus: Er beendete den Dienstagshandel 0,66 Prozent im Minus bei 25.962,44 Zählern. Der Techwerteindex NASDAQ Composite startete ebenfalls schwächer und verlor schlussendlich 0,68 Prozent auf 7.948,56 Punkte.

Nach den Kursaufschlägen am Vorabend aufgrund der Zuversicht für die Handelsgespräche zwischen China und den USA herrschte an den US-Börsen im Dienstagshandel wieder Zurückhaltung. Mangels neuer Impulse richtete sich die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer auf das am Donnerstag beginnende Notenbanker-Treffen in Jackson Hole. Der Markt erhoffte sich Hinweise über das weitere Vorgehen bezüglich der Geldpolitik der Fed - US-Notenbankchef Jerome Powell wird am Freitag sprechen. Am Vortag hatte US-Präsident Donald Trump erneut eine Zinssenkung gefordert, und zwar um 100 Basispunkte.

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Am Dienstag wiesen die größten Indizes in Fernost unterschiedliche Vorzeichen aus.

Der japanische Leitindex Nikkei gewann letztlich 0,55 Prozent auf 20.677,22 Einheiten.

Auf dem chinesischen Festland drehten die Indizes ins Minus: Während der Shanghai Composite 0,11 Prozent auf 2.880,00 Zähler verlor, verbuchte der Hang Seng in Hongkong einen Abschlag von 0,23 Prozent auf 26.231,54 Einheiten.

Chinas Zentralbank hatte den neuen Referenzzins moderat gesenkt. Das gab zur zeitweise etwas Aufwind. Hinzu kam, dass die Regierung der Vereinigten Staaten die geplanten Sanktionen gegen Huawei um drei Monate nach hinten verschoben hat.

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