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aktualisiert: 20.01.2022 22:27

DAX schließt höher -- US-Handel endet rot -- Valneva-Vakzin neutralisiert Omikron-Variante -- PUMA verdoppelt EBIT 2021 -- SUSE übertrifft Erwartungen -- BMW, VW, thyssenkrupp im Fokus

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EZB-Protokolle: Währungshütern bereitet Szenario hartnäckiger Inflation Sorge. Travelers übertrifft Erwartungen deutlich. Erstarkendes Primark-Geschäft sorgt für Zuversicht bei AB Foods. Brookfield hält nach erster Frist 71 Prozent an alstria office. Lagarde: Eine rasche Zinswende wie wohl bald in USA kein Thema für EZB. Sony: Activision-Spiele bleiben nach Microsoft-Deal verfügbar.
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Marktentwicklung


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Am deutschen Aktienmarkt zeigten sich die Anleger am Donnerstag letztlich optimistisch.

Nachdem der DAX zunächst etwas fester in den Handel startete, rutschte er auf rotes Terrain. Im Verlauf wagte er sich wieder ins Plus vor, wo er den Tag schlussendlich 0,65 Prozent höher bei 15.912,33 Punkten beendete. Dagegen notierte der TecDAX deutlich fester, nachdem er anfänglich nur moderat gestiegen war. In den Feierabend ging er dann 1,79 Prozent fester bei 3.590,91 Punkten.

Laut dem Marktbeobachter Michael Hewson vom Broker CMC Markets folgten die Europa-Börsen mit dem soliden Start eher der robusten Tendenz an den Handelsplätzen in Asien als der Schwäche an den US-Börsen vom Vorabend. Dabei machte er geldpolitische Maßnahmen Chinas als Stütze aus. Allerdings blieben die Anleger in Frankfurt in Alarmbereitschaft, weil der Gesamtmarkt neuerdings wegen hochkochender Zinssorgen einen angeschlagenen Eindruck macht.

"Der DAX hat wie auch andere globale Indizes seit dem Jahreswechsel Terrain eingebüßt", kommentierte die Helaba. "Ungeachtet des gestrigen Anstieges hat sich das charttechnische Bild eingetrübt", fügten sie hinzu. Erneute Tests von mittelfristig bedeutenden Indikatoren schienen möglich. Dabei nannten sie unter anderem den aktuell bei 15.677 Punkten verlaufenden 100-Tage-Durchschnitt, unter den der Leitindex am Vortag zeitweise abgerutscht war.

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Die Anleger an den europäischen Aktienmärkten gewannen am Donnerstag ihren Mut zurück.

So startete der EuroSTOXX 50 minimal höher und bewegte sich über einen Großteil des Tages nur um den Vortagesschlusskurs. Im Späthandel ging es dann doch noch deutlicher aufwärts: Letztendlich beendete er die Sitzung 0,73 Prozent höher bei 4.299,61 Punkten.

Vorgaben aus den USA waren negativ, die aus Asien eher günstig, nachdem in China die Zinsen gesenkt wurden. Bremsend wirkte das Inflationsproblem. Die deutschen Erzeugerpreise lagen im Dezember 24,2 Prozent über Vorjahr und übertrafen damit die schon sehr hohe Prognose von 18,9 Prozent deutlich. Dabei wirkten in erster Linie die Energie-und Strompreise preistreibend. Stützend wirkte indes die bislang recht gut angelaufene Berichtssaison.

Vier Zinsschritte in den USA seien nun an den Märkten vollständig eingepreist, hieß es mit Blick auf die widerstandsfähigen Indizes. Daneben gebe es bei der Pandemie Licht am Ende des Tunnels, denn einer extrem starken und schnellen Omikron-Welle folge ein starker Abfall der Zahlen. Damit wachse die Chance, dass die Pandemie endemisch werde.

Für Zuversicht sorgte hier auch, dass das Biotechnikunternehmen Valneva mit der Meldung aufwartete, sein Impfstoff wirke auch gegen Omikron. "Die Botschaft dahinter wäre auch für den ganzen Markt sehr bullish - damit könnte Corona völlig ausgepreist werden", meinte ein Händler.

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Die US-Börsen haben ihre Erholung abgebrochen und den Donnerstagshandel mit Verlusten beendet.

Der Dow Jones gab seine Gewinne im späten Verlauf ab und rutschte in die Verlustzone. Mit einem Abschlag von 0,90 Prozent schloss der US-Leitindex bei 34.713,35 Punkten. Der Techwerteindex NASDAQ Composite zeigte sich ebenfalls zunächst freundlich, rutschte im späten Verlauf aber auf rotes Terrain ab und ging 1,30 Prozent tiefer bei 14.154,02 Punkten in den Feierabend..

Die Sorge eines strafferen geldpolitischen Kurses blieb unter den Anlegern groß. Mittlerweile wird am Markt von vier Zinserhöhungen in 2022 ausgegangen, im März dürfte die erste anstehen. Die Renditen am US-Anleihemarkt waren zuletzt wieder etwas gesunken, was ebenso für Entspannung sorgt. Von den vorbörslich veröffentlichten US-Konjunkturdaten kam ein gemischtes Bild: Während der Philadelphia-Fed-Index für Januar besser ausfiel als erwartet, stiegen die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe höher als zuvor prognostiziert.

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Die Börsen in Fernost wiesen am Donnerstag mehrheitlich grüne Vorzeichen aus.

In Japan schloss der Nikkei mit einem Gewinn von 1,11 Prozent auf 27.772,93 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland sank der Shanghai Composite bis Handelsende um 0,09 Prozent auf 3.555,06 Zähler, wogegen der Hang Seng in Hongkong um 3,42 Prozent auf 24.952,35 Einheiten zulegte.

Die negativen Vorgaben der US-Aktienmärkte wurden ignoriert bzw. überlagert davon, dass die chinesische Zentralbank ihren Referenzzins für Hypothekendarlehen gesenkt hat. Erst zu Beginn der Woche hatte die People's Bank of China (PBoC) zwei anderen Referenzzinssätze gesenkt.

Die Analysten von KGI Securities vermuteten, dass die PBoC-Maßnahmen durch Bedenken wegen der voraussichtlich bald steigenden US-Zinsen in den Hintergrund gedrängt wurden. Und die Analysten von Nomura äußerten die Befürchtung, dass die jüngsten PBoC-Zinssenkungen nicht ausreichen, um die größten Probleme der chinesischen Wirtschaft zu lösen, nämlich die steigenden Kosten der Pandemiekontrolle und das langsamere Wachstum der Exporte. Die Zinsschritte hätten eher symbolischen Charakter und sollten zeigen, dass die PBoC ihre Anstrengungen zur Unterstützung der Wirtschaft verstärke.

Zur positiven Stimmung trugen auch Daten zu den japanischen Exporten bei. Diese sind im Dezember stärker gestiegen als erwartet.

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Marktübersicht

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14.011,40
DAX Chart
32.239,70
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DatumTermin
20.01.2022
00:30
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20.01.2022
00:50
Ausländische Investitionen in japanische Aktien
20.01.2022
00:50
Investitionen in ausländische Anleihen
20.01.2022
00:50
Saisonbereinigte Handelsbilanz
20.01.2022
00:50
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2G Energy AG101,80
2,62%
2G Energy Jahreschart
Aareal Bank AG31,84
-0,19%
Aareal Bank Jahreschart
Activision Blizzard Inc.74,54
-0,37%
Activision Blizzard Jahreschart
Airbnb112,00
-5,29%
Airbnb Jahreschart
Alphabet A (ex Google)2197,50
-2,03%
Alphabet A (ex Google) Jahreschart
alstria office REIT-AG13,43
0,30%
alstria office REIT-AG Jahreschart
Amazon2126,50
-1,78%
Amazon Jahreschart
AMD (Advanced Micro Devices) Inc.91,86
2,23%
AMD (Advanced Micro Devices)  Jahreschart
American Airlines Inc16,01
2,58%
American Airlines Jahreschart
Apple Inc.140,02
-1,35%
Apple Jahreschart
Arm HoldingArm Jahreschart
Associated British Foods plc19,70
0,51%
Associated British Foods Jahreschart
Barclays plc1,80
2,86%
Barclays Jahreschart
Beiersdorf AG95,80
2,11%
Beiersdorf Jahreschart
BHP Group plcBHP Group Jahreschart
Block (ex Square)76,45
-4,85%
Block (ex Square) Jahreschart
BMW AG77,70
0,10%
BMW Jahreschart
BNP Paribas S.A.52,50
0,34%
BNP Paribas Jahreschart
Brookfield Asset Management Inc.45,03
-0,35%
Brookfield Asset Management Jahreschart
Coinbase59,52
-10,27%
Coinbase Jahreschart
Commerzbank6,55
1,46%
Commerzbank Jahreschart
Credit Suisse (CS)
0,00%
Credit Suisse (CS) Jahreschart
DeliverooDeliveroo Jahreschart
Delivery Hero29,66
3,27%
Delivery Hero Jahreschart
Deutsche Bank AG9,30
-0,76%
Deutsche Bank Jahreschart
Deutsche Börse AG161,95
0,65%
Deutsche Börse Jahreschart
E.ON SE9,94
0,91%
EON Jahreschart
EDF (Electricité de France)8,59
3,12%
EDF (Electricité de France) Jahreschart
Ford Motor Co.12,90
5,82%
Ford Motor Jahreschart
GameStop Corp88,55
-9,46%
GameStop Jahreschart
Gilead Sciences Inc.59,88
0,25%
Gilead Sciences Jahreschart
GlaxoSmithKline plc (GSK)21,12
1,34%
GlaxoSmithKline Jahreschart
Google (C)Google (C) Jahreschart
GoPro6,68
-0,52%
GoPro Jahreschart
HelloFresh38,73
-0,95%
HelloFresh Jahreschart
Icon PLCShs200,00
-1,96%
Icon Jahreschart
Intel Corp.41,40
-1,30%
Intel Jahreschart
Klöckner & Co (KlöCo)10,68
0,66%
KlöcknerCo (KlöCo) Jahreschart
Linde plc298,20
0,57%
Linde Jahreschart
Lufthansa AG6,78
-2,14%
Lufthansa Jahreschart
Mattel Inc.25,10
2,64%
Mattel Jahreschart
Mercedes-Benz Group (ex Daimler)63,87
-0,70%
Mercedes-Benz Group (ex Daimler) Jahreschart
Merck Co.89,00
1,60%
Merck Jahreschart
Merck KGaA160,00
0,00%
Merck Jahreschart
Meta Platforms (ex Facebook)194,68
2,42%
Meta Platforms (ex Facebook) Jahreschart
Microsoft Corp.250,00
0,64%
Microsoft Jahreschart
Netflix Inc.179,04
-0,57%
Netflix Jahreschart
Nutrien (Ex Potash Agrium)97,17
1,86%
Nutrien (Ex Potash Agrium) Jahreschart
NVIDIA Corp.165,28
-2,78%
NVIDIA Jahreschart
Oasis Petroleum130,00
4,00%
Oasis Petroleum Jahreschart
Pandora A-S72,84
0,08%
Pandora A-S Jahreschart
Pfizer Inc.48,88
1,92%
Pfizer Jahreschart
Philips N.V.23,55
0,99%
Philips Jahreschart
PUMA SE65,26
0,37%
PUMA Jahreschart
QUALCOMM Inc.128,72
0,16%
QUALCOMM Jahreschart
Rivian Automotive24,86
-6,89%
Rivian Automotive Jahreschart
Roblox32,14
-2,52%
Roblox Jahreschart
Roche AG (Genussschein)
0,00%
Roche Jahreschart
RWE AG St.41,21
3,10%
RWE Jahreschart
Ryanair13,44
-0,67%
Ryanair Jahreschart
Siemens AG114,04
-1,76%
Siemens Jahreschart
Siemens Energy AG16,68
0,66%
Siemens Energy Jahreschart
Siemens Gamesa Renewable Energy SA13,36
-0,07%
Siemens Gamesa Renewable Energy SA Jahreschart
Snowflake144,78
-4,22%
Snowflake Jahreschart
Sony Corp.83,46
-0,50%
Sony Jahreschart
SUSE S.A.28,20
1,15%
SUSE Jahreschart
Tesla697,10
-5,80%
Tesla Jahreschart
thyssenkrupp AG8,19
0,05%
thyssenkrupp Jahreschart
TRATON16,99
5,66%
TRATON Jahreschart
Travelers Inc (Travelers Companies)164,60
-1,25%
Travelers Jahreschart
Twitter36,00
-8,21%
Twitter Jahreschart
United Airlines Holdings Inc Registered Shs41,10
0,85%
United Airlines Jahreschart
Valneva9,57
-19,95%
Valneva Jahreschart
VMware Inc.96,62
-0,02%
VMware Jahreschart
Volkswagen (VW) St.191,55
-1,14%
Volkswagen (VW) St Jahreschart
Wacker Neuson SE19,28
-1,08%
Wacker Neuson Jahreschart
Zalando34,61
1,44%
Zalando Jahreschart
Zur Rose AG
0,00%
Zur Rose Jahreschart

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