aktualisiert: 22.01.2021 22:40

DAX geht leichter ins Wochenende -- US-Börsen gehen ohne starke Ausbrüche aus dem Handel -- VW mit deutlichem Gewinnrückgang -- TUI-Belegschaft schrumpft wohl um ein Drittel -- IBM, Intel im Fokus

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Investor: Russischer Stromkonzern sollte Uniper-Tochter übernehmen. Schlumberger verdient trotz Umsatzrückgang mehr. BMW schafft CO2-Flottenziel der EU für 2020 locker. Porsche SE erwartet höheren Gewinn für 2020. Investoren verklagen anscheinend Bayer wegen Glyphosat in Deutschland. Vivendi kauft Anteil an spanischem Medienkonglomerat Prisa. ifo: China überholt Deutschland - Weltgrößter Leistungsbilanzüberschuss.
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Der deutsche Aktienmarkt musste am Freitag Verluste verkraften.

So eröffnete der DAX etwas schwächer und fiel zeitweise tiefer in die Verlustzone. Letztlich ging er 0,24 Prozent im Minus bei 13.873,97 Zählern in den Feierabend. Auch der TecDAX gab letztlich 0,32 Prozent auf 3.369,12 Punkte ab, nachdem er schon zum Start gefallen war.

Vor dem Wochenende schienen die Anleger nicht bereit zu sein, neue Risiken einzugehen - insbesondere angesichts der angespannten Infektionslage. Auch die Vorgaben der Börsen in den USA und Asien waren eher negativ.

Unternehmensseitig standen die Quartalszahlen von Siemens und Volkswagen im Fokus.

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Die europäischen Börsen präsentierten sich am Freitag deutlich schwächer.

Der EuroSTOXX 50 startete mit einem Verlust und baute diesen im weiteren Handelsverlauf noch aus. Am Ende des Handelstages wies er noch ein Minus von 0,53 Prozent auf 3.599,06 Punkte aus.

Die Impfkampagne in Europa - und vor allem in Deutschland - kommt nur schleppend voran. Inzwischen wird in der EU sogar schon erwogen, weitere Grundrechte wie beispielsweise die Reisefreiheit einzuschränken. Das dämpfte die Stimmung der Anleger.

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Der Wall Street-Handel zeigte sich am Freitag ohne klare Tendenz.

Der Dow Jones bewegte sich während der gesamten Sitzung im Minus und fiel zum Handelsschlus um 0,57 Prozent auf 30.996,98 Punkte zurück. Der NASDAQ Composite pendelte um den Vortagesschluss und erzielte mit 13.543,06 Zählern einen leichten Tagesgewinn von 0,09 Prozent.

Hohe Kursverluste nach den Geschäftszahlen der beiden Tech-Giganten Intel und IBM haben vor dem Wochenende die Rekordjagd an der Wall Street abgeblasen. Beide Aktien gerieten am Freitag unter starken Verkaufsdruck.

Schon am Vortag hatten der Dow und der S&P anfängliche Gewinne nicht bis zur Schlussglocke halten können. Langsam aber sicher macht die Euphorie über Joe Bidens Amtsantritt wieder den Sorgen um die Corona-Pandemie Platz. Auch stossen die Pläne des neuen US-Präsidenten für ein weiteres grosses Konjunkturpaket zum Kampf gegen die Auswirkungen der Pandemie auf Widerstand im Senat. Bidens Demokraten haben dort zwar dank der Stimme von Vizepräsidentin Kamala Harris eine hauchdünne Mehrheit. Für viele Massnahmen ist Biden aber auf Abweichler aus den Reihen der Republikaner angewiesen.

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Die asiatischen Börsen gaben am Freitag nach.

Der japanische Leitindex Nikkei schloss mit einem Verlust von 0,44 Prozent bei 28.631,45 Punkten. Für Zurückhaltung sorgte hier die in der kommenden Woche startende Berichtssaison.

Auch in China ging es abwärts. So verlor auf dem chinesischen Festland der Shanghai Composite bis Handelsende 0,40 Prozent auf 3.606,75 Zähler. In Hongkong fiel der Hang Seng um 1,60 Prozent auf 29.447,85 Indexpunkte.

Vor Wochenenden zeigten sich viele Anleger vorsichtig, das bremste die asiatischen Börsen, ebenso wie Gewinnmitnahmen.

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