Heute im Fokus

US-Börsen schließen im Minus -- DAX geht stabil ins Wochenende -- Netflix steigt aus Warner-Bieterkampf aus -- BASF für 2026 vorsichtig -- Delivery Hero: Umsatz enttäuscht -- 1&1, AIXTRON im Fokus

aktualisiert 27.02.26 22:33 Uhr

Deutsche Inflation nimmt im Februar ab. OpenAI-Rivale Anthropic im Clinch mit dem Pentagon. Bayer mit Studienerfolg. SoundHound übertrifft die Erwartungen. Saint-Gobain bestätigt stabile Profitabilität trotz Marktschwäche. AlzChem bleibt beim Umsatz hinter Erwartungen zurück. Holcim mit Gewinneinbruch. Swiss Re mit Rekordgewinn. British-Airways-Mutter erzielt Rekordüberschuss.

Marktentwicklung


Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich im Freitagshandel mit Schwankungen.

Der DAX war zunächst mit einem minimalen Plus in den Handel eingestiegen. Die zwischenzeitlich deutlicheren Gewinne schmolzen im Verlauf ab, zeitweise waren gar leichte Verluste zu sehen. Im weiteren Verlauf bewegte sich das Börsenbarometer um die Nulllinie, wo es den Handel bei 25.284,26 Punkten (-0,02 Prozent) beendete.
Der TecDAX stieg daneben ebenso marginal höher in den Handel ein, im Verlauf wurde das Plus deutlicher ausgebaut. Sein Schlussstand: 3.796,06 Zähler (+1,11 Prozent).

Der deutsche Leitindex hielt sich weiter deutlich über der psychologisch wichtigen Marke von 25.000 Punkten, die zu Beginn der Woche kurzzeitig unterschritten worden war.

Zum Wochenabschluss standen der deutsche Aktienmarkt und der DAX im Spannungsfeld zwischen wichtigen Konjunkturdaten und einer angespannten geopolitischen Lage. Im Fokus der Anleger standen heute vor allem die deutschen Inflationsdaten: Nach den länderspezifischen Zahlen am Vormittag gab das Statistische Bundesamt am Nachmittag die vorläufigen Werte für das gesamte Bundesgebiet bekannt, was maßgebliche Impulse für die Geldpolitik der EZB liefern könnte. so fiel die deutsche HVPI-Inflation im Februar überraschend auf 1,9 Prozent.

Gleichzeitig blieb die Situation im Iran-Konflikt ein dominantes Thema an den Börsen. Zwar kündigte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi für die kommende Woche "technische Gespräche" in Wien an, um Details eines möglichen Abkommens auszuarbeiten, doch die Skepsis am Markt überwiegt. Grund dafür ist das von US-Präsident Donald Trump gesetzte Ultimatum, das Anfang März ausläuft. Angesichts der massiven US-Truppenverlegungen in die Region bleibt die Sorge vor einer militärischen Eskalation trotz der diplomatischen Bemühungen präsent.

Auf der Unternehmensseite richtete sich die Aufmerksamkeit auf den DAX-Schwergewicht BASF. Der Chemiekonzern legte am Morgen seine Quartalszahlen vor und blickt nach einem herausfordernden Vorjahr nur vorsichtig optimistisch auf das laufende Geschäftsjahr 2026.

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