DAX schließt leichter -- Wall Street bleibt geschlossen -- Tesla: Staatsanwaltschaft ermittelt nach Anzeige -- VW, SAP, TUI, Rüstungsaktien, Siemens Energy, Bitcoin & Co, Alphabet, Palantir im Fokus
Chevron startet Gas-Erkundung vor Kreta und Peloponnes. JPMorgan hält Flucht aus Heidelberg Materials für übertrieben. Netflix und Paramount ringen wohl weiter um Warner Bros. Rio Tinto stoppt Arbeiten in Guinea nach Todesfall. Meta erwägt Gesichtserkennung in Brillen. Hapag-Lloyd verhandelt über Übernahme von Zim.
Marktentwicklung
Der deutsche Aktienmarkt präsentierte sich am Montag in Rot.
Der DAX konnte nach einem freundlichen Start im frühen Handel vorübergehend die 25.000er-Marke überschreiten. Im weiteren Verlauf gab der deutsche Leitindex jedoch zunehmend nach und schloss somit am Abend 0,46 Prozent tiefer bei 24.800,91 Punkten.
Der TecDAX hatte die Sitzung knapp im Plus eröffnet und wechselte danach zwischen leichten Verlusten und Gewinnen. Letztlich ging der Technologieindex stabil (-0,04 Prozent) bei 3.654,00 Zählern in den Feierabend.
Der DAX tat sich zum Wochenstart an der Marke von 25.000 Punkten weiterhin schwer. Insgesamt verlief der Handel ruhig. In den USA bleibt der Markt am Montag wegen eines Feiertags geschlossen. Auch einige asiatische Börsen, darunter China, legten eine Pause ein. Wirtschaftliche Impulse aus den USA und aus Europa werden voraussichtlich erst im weiteren Wochenverlauf erwartet.
Der geschlossene US-Markt dürfte vielen Anlegern eine gewisse Entlastung bringen, nachdem die Vorwoche von deutlichen Schwankungen geprägt war, die durch Unsicherheiten rund um Künstliche Intelligenz ausgelöst wurden, erklärte Analyst Matthew Britzman vom britischen Vermögensverwalter Hargreaves Lansdown.
Die Debatte um Künstliche Intelligenz bleibt in vielen Wirtschaftszweigen dennoch präsent. "Anleger haben ihr Geld in den vergangenen Wochen aus KI-Aktien in Blue Chips und etablierte Unternehmen umgeschichtet, in der Hoffnung, dort eine vergleichsweise sichere Anlage gefunden zu haben. Die Kursverluste bei Logistik- und Finanzaktien in der letzten Woche zeigten jedoch, dass selbst eingesessene Unternehmen im Zweifel nicht vor KI-Disruption gefeit sind", schrieb Jochen Stanzl, Marktanalyst bei der Consorsbank laut dpa-AFX. Dies erhöhe die Unsicherheit.
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Die europäischen Börsen traten zum Wochenbeginn auf der Stelle.
Der EURO STOXX 50 gab seine anfänglichen Gewinne wieder ab und beendete den Montagshandel kaum verändert (-0,11 Prozent) bei 5.978,88 Punkten.
In China blieben die Börsen wegen des Neujahrsfestes geschlossen, während in den USA wegen des Washington’s Birthday kein Handel stattfindet. Üblicherweise sorgt dieser Feiertag für geringere Handelsumsätze weltweit. Auch sonst lieferte der Wirtschaftskalender vorerst keine nennenswerten Impulse: Die Industrie im Euroraum hat ihre Produktion im Dezember wie erwartet stark gedrosselt. Wie die Statistikbehörde Eurostat mitteilte, fiel die Produktion (ohne Bauwirtschaft) gegenüber dem Vormonat saisonbereinigt um 1,4 Prozent. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen Rückgang um 1,5 Prozent prognostiziert. Zudem legte die Berichtssaison zu Wochenbeginn eine Pause ein.
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An der Wall Street wird am Montag wegen des Feiertages "Washington's Birthday" nicht gehandelt.
Im Tagesverlauf werden keine Impulse aus den USA kommen, wo ein Feiertag zu Ehren aller US-Präsidenten für ein verlängertes Wochenende sorgt. An den US-Aktienbörsen findet wegen dieses Feiertags kein Handel statt.
Zuletzt hatte sich der Dow Jones am Freitag überwiegend in der Gewinnzone bewegt, gab zum Handelsschluss einen Großteil der Gewinne aber wieder ab und gewann letztlich noch minimale 0,10 Prozent auf 49.500,93 Punkte.
Der NASDAQ Composite neigte am Freitag in der zweiten Sitzungshälfte unterdessen zur Schwäche und rutschte um 0,22 Prozent auf 22.546,67 Zähler ab.
Die wichtigsten Märkte in Fernost präsentierten sich am Montag mit verschiedenen Vorzeichen.
In Tokio notierte der Nikkei 225 letztlich 0,24 Prozent tiefer bei 56.806,41 Punkten.
Auf dem chinesischen Festland blieb der Shanghai Composite am Montag aufgrund des chinesischen Neujahrsfest geschlossen.
Der Hang Seng ging unterdessen 0,52 Prozent stärker bei 26.705,94 Punkten aus dem Handel. Hier fand lediglich ein verkürzter Handel statt.
Während die Handelsplätze in China aufgrund des Neujahrsfests geschlossen waren, richteten Investoren in Japan ihren Blick auf neue Wirtschaftsdaten: Die schwächer als prognostiziert ausgefallenen Zahlen aus Japan sorgten zum Start in die Woche für Zurückhaltung in Tokio. Die japanische Wirtschaft legte im vierten Quartal lediglich um 0,2 Prozent zu und blieb damit deutlich hinter den Erwartungen zurück, die von einem Wachstum von 1,6 Prozent ausgegangen waren. Die enttäuschenden Zahlen erhöhen den Druck auf die Regierung von Ministerpräsidentin Sanae Takaichi.
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