DAX schließt tiefrot -- US-Börsen schwach -- Buffett schlägt bei Alphabet-Aktie zu -- Netflix mit Mega-Aktiensplit -- NVIDIA, Palantir, Rüstungsaktien, Amazon, Geely, DroneShield, Plug Power im Fokus
Bitcoin fällt Richtung 90.000-Dollar-Marke. Covestro-Übernahme durch Adnoc erhält offenbar grünes Licht. VAE planen wohl Großauftrag bei Airbus. TotalEnergies: Kretinsky wird einer der größten Aktionäre. Siemens Healthineers gibt keine Bestandsgarantie für Labordiagnostik. Prosus steigert Gewinn. SUSS MicroTec will in den kommenden Jahren weiter kräftig wachsen.
Marktentwicklung
Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich zum Wochenstart deutlich schwächer.
Der DAX eröffnete die Sitzung marginal höher, im Verlauf gab er jedoch kräftig nach und kam dabei auch der Marke von 23.500 Punkten gefährlich nahe. Er beendete den Tag 1,2 Prozent schwächer bei 23.590,52 Zählern.
Der TecDAX verbuchte ebenfalls kräftige Verluste, nachdem er noch etwas höher gestartet war. Er sackte zum Handelsschluss 1,58 Prozent auf 3.478,74 Zähler ab.
Zuletzt schürten Äußerungen von Fed-Mitgliedern Zweifel, ob die US-Notenbank die Zinsen im Dezember ein weiteres Mal senken wird. Derweil zog JPMorgan-Stratege Mislav Matejka laut dpa-AFX aus der nahezu abgeschlossenen Berichtssaison ein recht positives Zwischenfazit. Die Eurozone hinke zwar hinterher, die Profitabilität dürfte im kommenden Jahr aber anziehen.
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Europas Börsen verbuchten am Montag Verluste.
Der EURO STOXX 50 bewegte sich im Verlauf deutlicher im Minus, nachdem er die Sitzung nur minimal tiefer eröffnet hatte. Sein Schlussstand: 5.642,93 Punkte (-0,89 Prozent).
Weil der US-Notenbank aufgrund des inzwischen beendeten Shutdowns diverse Konjunkturdaten fehlten, dürfte sie zunächst vorsichtig agieren und möglicherweise im Dezember die Zinsen nicht weiter senken. Derweil zog Mislav Matejka von JPMorgan-Stratege ein recht positives Zwischenfazit aus der nahezu abgeschlossenen Berichtssaison.
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An der Wall Street ging es am Montag abwärts.
Der Dow Jones schloss bei 46.590,24 Punkten um 1,18 Prozent tiefer. Zum Start hatte er nur leicht nachgegeben und zeitweise sogar einen Ausflug an die Nulllinie gewagt, bevor die Verkäufer das Ruder übernommen und den Index klar ins Minus gesteuert haben.
Der NASDAQ Composite beendete den Handel mit einem Verlust von 0,84 Prozent auf 22.708,07 Zähler, nachdem er bereits auf rotem Terrain eröffnet hatte. Zwar konnte sich der Index im Handelsverlauf zeitweise ins Plus vorarbeiten, fiel dann aber jeweils wieder in die Verlustzone zurück.
Angesichts der im weiteren Wochenverlauf erwarteten - und verzögert veröffentlichten - wichtigen US-Konjunkturindikatoren sowie der anstehenden Quartalszahlen des Tech-Giganten NVIDIA blieben die Anleger zum Wochenauftakt zurückhaltend. Der besser als prognostizierte Empire-State-Index, ein früher Indikator für die industrielle Entwicklung im Bundesstaat New York, wirkte zudem bremsend auf die Kursentwicklung.
Die wichtigsten Indizes in Fernost präsentierten sich zum Wochenstart schwächer.
In Japan gab der Leitindex Nikkei 225 letztlich um 0,10 Prozent auf 50.323,91 Punkte nach.
Auf dem chinesischen Festland ging es für den Shanghai Composite daneben um 0,46 Prozent auf 3.972,04 Zähler runter.
Unterdessen ging es auch in Hongkong nach unten: Dort verlor der Hang Seng 0,71 Prozent auf 26.384,28 Einheiten.
Zwischen Japan und China verschärften sich die Spannungen, was auf die Stimmung drückte. Daneben wurde bekannt, dass die japanische Wirtschaft im vergangenen Quartal erstmals seit sechs Quartalen geschrumpft ist. In den USA hatten zuletzt schwindende Erwartungen an eine Zinssenkung im Dezember die Marktstimmung belastet. Derzeit liegt die Wahrscheinlichkeit für eine weitere Zinssenkung durch die US-Notenbank nur noch bei etwa 50 Prozent.
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